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MEISTER WALDORF- UND HEILPÄDAGOGIK STUFE I E  II

Die allgemeine Vorgehensweise derMeister der WaldorfpädagogikUndHeilpädagogik Stufe I und IIsein spezifisches Ziel ist es, eine Ausbildungsmöglichkeit im Bereich Anthropologie, Anthropologie und Pädagogik vorzuschlagen. Der Master ist die Voraussetzung dafür, die Erziehungspraxis so zu erneuern, dass sie den Wachstumsrhythmen des Kindes und Jugendlichen entspricht, um die Voraussetzungen für die Entfaltung individueller Fähigkeiten zu schaffen. Genau aus diesem Grund ist der Ausbildungsweg nicht als einfaches Erlernen pädagogischer Theorien und Techniken konzipiert, sondern als ein Prozess der Selbsterziehung, der jene tiefgreifende Transformation bestimmen kann, die der Entwicklung jener Einstellungen und Fähigkeiten zugrunde liegt, die der Lehrer / die Lehrerin besitzen muss um eine wahre Kunst zu praktizieren
Ausbildung. Gerade aus diesem Grund stellt das künstlerische Element ein grundlegendes Moment des Ausbildungsprozesses dar, das in die verschiedenen didaktischen Aktivitäten integriert ist, und dies in Bezug auf alle Aspekte der künstlerischen Tätigkeit. Der Grundkurs ist ein prägendes Moment, das weiterführende Ausbildungen einleiten kann. Der Master in Waldorfpädagogik und Heilpädagogik findet in Präsenz statt und bietet die Möglichkeit einer Ausbildung, die auch vorangegangene Ausbildungen vervollständigen und/oder verfeinern, bzw. die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen einführen und vorbereiten kann.

ZIELE

Führen Sie die Teilnehmer in die wesentlichen Aspekte der Anthroposophie und Pädagogik ein
Waldorf durch das Studium der evolutionären Phasen von der Geburt bis zur Volljährigkeit;
Studieren und vertiefen Sie das Wissen um die körperlichen, psychischen und bewussten Veränderungen, die bei den drei Siebenjährigen in der Entwicklung (0-21 Jahre) und durch eine intensive und differenzierte künstlerische Erfahrung auftreten;
Hinweise und Ideen für einen Weg der Selbsterkenntnis und inneren Evolution geben;
Bereiten Sie sich auf den Unterricht vor, für verschiedene Altersgruppen;
Gehen Sie auf die Besonderheiten der einzelnen Fächer und deren Entwicklung in den verschiedenen Klassen ein.

GRUNDLEGENDE THEMEN UND THEMEN

Methodologische Voraussetzungen für eine Erweiterung der Menschen- und Naturerkenntnis
Anthroposophische Anthropologie
Zeitstruktur
Beziehung zwischen Mensch und Universum
Die Ausbildung des Erziehers
Die sozialen Grundlagen der Schulorganisation
Einführung in die Waldorfpädagogik
Die allgemeinen Merkmale des Evolutions- und Reifungsprozesses während der ersten 3 sieben Jahre
Grundsätze für die pädagogische Praxis
Erziehung zur Freiheit
Freiheit als Voraussetzung für die Fähigkeit zur Selbstbildung
Der anthroposophische Impuls, die Biographie Rudolf Steiners und die Geburt der Anthroposophie
Der Grundstein und die Meditationspraxis
Über vorgeburtliches Leben: Reinkarnation und Karma
Soziale Triartikulation und Ökonomie
Theosophie und Philosophie der Freiheit
Anthroposophische Initiativen
Christologie
Studium und künstlerische Praxis
Phänomenologie und Entwicklung der Sensibilität
Eurythmie
Malen und Erleben von Farben
Gesang, Theater, Wortkunst, handwerkliches Geschick
Entwicklung des menschlichen Bewusstseins aus Sicht der Bildenden Künste

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MEISTER IN WALDORF- UND THERAPEUTISCHEN PÄDAGOGIK -  LEVEL I 

Die erste Stufe ist gekennzeichnet durch die Erforschung von Mensch und Natur auf der Grundlage einer Perspektivenerweiterung, die durch die Untersuchungsmethoden und Inhalte der Anthroposophie geboten wird. Ausgehend von dieser inhaltlichen und methodischen Vertiefung widmen wir uns der Vertiefung pädagogischer und pädagogisch-kurativer Theorie und Praxis in Bezug auf die Evolutions- und Reifungsphase der Individualität. Nach einer vertieften Auseinandersetzung mit den methodischen Aspekten steigen wir in die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Anthroposophie ein. Dieses Studium bildet die Voraussetzung für eine Erweiterung des Wissens über den Menschen und seine vielfältigen Beziehungen zur Natur. Wir werden an der Konstruktion einer neuen Anthropologie arbeiten, die den kognitiven Horizont im Kontext des Evolutions- und Reifungsweges der Individualität und im Kontext von Transformationsprozessen im Laufe der Biographie öffnen kann.

HOHE AUSBILDUNG

Stufe I - Master in Waldorfpädagogik und Heilpädagogik
180 Stunden Unterricht und künstlerische Tätigkeit

Struktur:Freitag 16 - 20 Uhr Samstag 9 - 13 Uhr / 14 - 18 Uhr und Sonntag 9 - 13 Uhr / Intensivwoche 9 - 13 Uhr / 14 - 18 Uhr
Dauer:Zwei Viertel von September bis April

MEISTER IN WALDORF- UND THERAPEUTISCHEN PÄDAGOGIK -  LEVEL II 

In der zweiten Stufe steht vor allem die Vertiefung von Aspekten der pädagogischen und therapeutischen Praxis im Kontext der Heilpädagogik im Vordergrund. Die zweite Stufe des Masters in Waldorfpädagogik zielt darauf ab, das gesamte Wissen, das in den vorherigen Momenten der Ausbildung erworben wurde, in operative Fähigkeiten auf pädagogischer Ebene umzuwandeln, sowohl unter dem Gesichtspunkt der Beziehung als auch unter dem Gesichtspunkt der Aktion des Lehrers in der Praxis der pädagogischen Kunst. Es geht darum, alles, was in den vorangegangenen Momenten der Ausbildung erworben wurde, aus praktischer Sicht zu überprüfen. Das Studium zielt neben einer inhaltlichen Vertiefung auf konkrete Umstände und Situationen auch auf das Vorliegen oder die Möglichkeit der Behandlung konkreter klinischer und pädagogischer Fälle ab.

ZIELE

Pädagogik im Zeitalter der bewussten Seele
Die bewusste Seele und die Sehnsucht nach Freiheit
Der Sonnenuntergang der Kluft zwischen Theorie und Praxis im Zeitalter der bewussten Seele
Theorie als Praxis und Praxis als Theorie
Pädagogik als Praxis der Menschen- und Naturerkenntnis
Wissen als Übung und Praxis als Introspektion der ideellen Grundlage der Wirklichkeit
Praktische Ergebnisse des Wissens der ersten drei Siebenjährigen
Pädagogische Praxis bei den ersten drei Siebenjährigen
Übungen und Präsentation konkreter Fälle

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